Assisi ist eine sehr malerische Stadt. Das zeigt schon ein Blick aus unserer Hoteltür.
Unser erstes Ziel war heute morgen San Francesco. Dank eines kleinen Kopfhörers konnten wir trotz vieler Touristen der deutschsprachigen Führung in der Basilika problemlos folgen. Das Gotteshaus besteht aus einer Ober- und einer Unterkirche. Unter dem Altar der Unterkirche ist in der Krypta die Grabstätte des heiligen Franziskus. Sehr eindrucksvoll in San Francesco sind die Malereien, die unter anderem von Giotto di Bondone angefertigt wurden.
Nach einer Mittagspause ging es weiter zum Geburtshaus des heiligen Franziskus. Es ist zwar nicht 100% bewiesen, dass hier wirklich das Haus von Franziskus’ Eltern stand, aber trotzdem wurde an dieser Stelle die Kirche Chiesa Nuova gebaut.
Im Inneren sieht man einen kleinen Raum, in dem Franzsikus angeblich von seinem Vater eingesperrt wurde. Der Grund dafür war, dass Franz Tuchballen von seinem Vater gestohlen hatte, um mit dem Erlös der verkauften Stoffe die Kirche San Damiano wieder aufzubauen.
Im Dom San Rufino konnten wir das Taufbecken sehen, in dem der heilige Franziskus, die heilige Klara und vermutlich auch der Stauferkönig Friedrich II. getauft worden sind. Direkt neben dem Dom befindet sich das Geburtshaus der heiligen Klara.

Danach besuchten wir die Kirche San Chiara. Hier ist die heilige Klara begraben. Noch heute kann man die Heilige sehen, denn ihr Leichnam ist nicht verwest, sondern mumifiziert.
Natürlich wollten wir uns auch ansehen, wo die heilige Klara gelebt hat und sind deshalb zum Kloster San Damiano gegangen. Klara war die erste Äbtissin des Klosters. Die Schwestern lebten hier die Armut. Ein Beispiel hierfür ist, dass sie keine Betten hatten, sondern auf dem Boden schliefen.